Anderten will gegen Fredenbeck zurück in die Erfolgsspur

Der TSV Anderten empfängt am Samstag, 24. Oktober, um 19.15 Uhr den VfL Fredenbeck in der Sporthalle Misburg. Vor dem neunten Saisonspiel steht die Mannschaft von Trainer Robin John mit 9:7 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz der 3. Liga Nord-West. Die Gäste liegen mit 6:10 Punkten drei Zähler dahinter auf Rang zwölf.

Drei Spiele ohne Sieg

Nach vier Siegen aus den ersten fünf Partien wartet Anderten seit drei Spielen auf einen Erfolg. Auf die knappe 25:26-Heimniederlage gegen den Wilhelmshavener HV folgte ein 36:40 bei Team HandbALL Lippe II. Am vergangenen Samstag reichte gegen MT Melsungen II eine 19:14-Pausenführung am Ende nur zu einem 33:33. Für Robin John ist klar, was nun folgen sol: „Jetzt steht in den Ferien das nächste Heimspiel in Folge an. Wir wollen endlich mal wieder zwei Punkte holen. Nach drei Spielen ohne Sieg ist es, glaube ich, mal wieder an der Zeit, gerade nach diesem guten Saisonstart“, sagt der Anderter Trainer.

Wie eng es in der Tabelle zugeht, zeigt ein Blick auf das Mittelfeld: Von Platz sechs bis Platz neun stehen vier Mannschaften punktgleich mit 9:7 Zählern. Ein Heimsieg würde Anderten Luft verschaffen. „Damit wir uns ein bisschen in der oberen Tabellenhälfte festkrallen, ist das, glaube ich, wichtig“, so John.

Personell muss der TSV weiterhin auf die beiden langzeitverletzten Rückraumspieler Flavio Pichiri und Max Berthold verzichten. Zudem hatte die Mannschaft in der Trainingswoche mit Krankheitsfällen zu tun. „Bei uns sind soweit alle bis auf Flavio und Max an Bord. Wir hatten in dieser Woche eine kleine Grippewelle, ich hoffe aber, dass bis Samstag alle wieder fit sind.“ Im Angriff verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Schultern: Luc Depping führt die interne Torschützenliste mit 49 Saisontreffern an, dahinter folgen Fynn Brandes und Robin Müller mit jeweils 33 Toren sowie Henrik Kollmeier mit 28 Treffern.

Fredenbeck mit Personalsorgen

Der VfL Fredenbeck hat bislang drei seiner acht Spiele gewonnen. Auswärts sind die Gäste mit zwei Siegen aus vier Partien erfolgreicher als vor eigenem Publikum. Zuletzt unterlag Fredenbeck daheim dem TuS Vinnhorst mit 25:33, zuvor gelang ein deutlicher 33:25-Erfolg beim MTV Grossenheidorn. Gegen Spitzenreiter TuS Spenge gab der VfL eine 19:13-Halbzeitführung noch aus der Hand und verlor 30:31. Torgefährlichster Spieler ist Daniel Polak mit 37 Treffern, davon 24 per Siebenmeter. Laurenz Reiners (34) und Pelle Fick (31) stehen ihm kaum nach.

Die Gäste plagen derzeit Verletzungssorgen, was die Vorbereitung nicht leichter macht. „Es ist schwer, sich gerade auf Fredenbeck vorzubereiten, weil sie mit sehr vielen, sehr großen Verletzungsproblemen zu kämpfen haben. Ich gehe natürlich erst einmal davon aus, dass der stärkste Kader kommt“, erklärt John. „Und selbst wenn sie ersatzgeschwächt sind, ist so eine Mannschaft oftmals gefährlicher als in voller Besetzung.“

Den Blick richtet der Trainer deshalb vor allem nach innen: „Von daher werden wir vor allem auf uns schauen und probieren, unsere Leistung zu bringen, damit wir die zwei Punkte in Hannover behalten können.“

Letztes Spiel vor der Pause

Für Anderten ist es die letzte Partie vor einer zweiwöchigen Spielpause. Mit einem Sieg würde die Mannschaft die Serie beenden und mit Rückenwind in die Wochen bis zum Heimspiel gegen die ESG Gensungen/Felsberg am 14. November gehen. Anwurf gegen den VfL Fredenbeck ist am Samstag, 24. Oktober, um 19.15 Uhr in der Sporthalle Misburg. Tickets gibt es online im Ticketshop und an der Abendkasse. Die Mannschaft freut sich auf eine volle Halle und lautstarke Unterstützung. Wer nicht dabei sein kann, verfolgt das Spiel live auf Sporteurope.TV