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AUSWÄRTSSPIEL IN VAREL WIRD VERLEGT

Das für Samstag, den 10. Januar 2026, angesetzte Auswärtsspiel des TSV Anderten bei der HSG Varel wird verlegt. Die Partie sollte ursprünglich um 19:30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden angepfiffen werden.

Grund für die Verlegung ist eine akut drohende Wettersituation. Aus Sicherheitsgründen wird die Sporthalle am kommenden Wochenende gesperrt, um die Sicherheit von Zuschauern, Spielern und Helfern zu gewährleisten. Die Entscheidung wurde frühzeitig und in enger Abstimmung zwischen der Stadt Varel, der HSG Varel, dem TSV Anderten sowie dem Deutschen Handballbund (DHB) getroffen. Ein neuer Spieltermin wird noch im Januar bekannt gegeben.

Für den TSV Anderten verschiebt sich damit der geplante Start in die Rückrunde. Die Mannschaft wird die zusätzliche Zeit nutzen, um weiter konzentriert zu arbeiten und sich gezielt auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

Comeback-Sieg – Anderten ringt Fredenbeck nieder

Im letzten Heimspiel des Jahres empfing der TSV Anderten den VfL Fredenbeck. Die Gäste aus Niedersachsen reisten als direkter Tabellennachbar nach Misburg und präsentierten sich von Beginn an effizient im Abschluss. Die Anderter dagegen fanden zwar gut in die Partie, ließen aber eine Vielzahl klarer Chancen ungenutzt.

„Wir kommen eigentlich sehr gut rein ins Spiel, lassen dann aber im Prinzip die Qualitäten in unserem Abschluss vermissen, haben da wirklich eine ganz schlechte Wurfquote“, ärgerte sich TSV-Trainer Robin John nach der Partie. So stand zur Pause ein 10:15-Rückstand auf der Anzeigetafel – aus Anderter Sicht deutlich zu hoch.

Torwart-Doppelpack leitet Wende ein

Die zweite Halbzeit begann denkbar ungünstig: Fredenbeck setzte sich mit sechs Toren ab. Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, zeigte das TSV-Team Moral. Torhüter Lasse Andresen sorgte mit zwei Treffern über das ganze Feld für ein emotionales Ausrufezeichen und gab dem Spiel eine neue Richtung.

„Die zweite Halbzeit geht eigentlich schlecht los. Wir gehen direkt auf minus sechs, was psychologisch gesehen natürlich gar nicht gut ist“, so John. „Dann kommen wir durch zwei Tore von unserem Torhüter Lasse Andresen wieder ins Spiel und können uns dann in der zweiten Halbzeit auf eine sehr gute Abwehr und Lasse im Tor verlassen.“

Letzte Minuten entscheiden – TSV kämpft sich zum Sieg

Die Abwehr wurde nun zum entscheidenden Faktor. Während Fredenbeck kaum noch zu einfachen Toren kam, verbesserte der TSV auch seine Chancenverwertung.

„Wir kriegen es dann irgendwann hin, zumindest eine halbwegs vernünftige Quote hinzubekommen, wobei wir insgesamt mit unserem Abschluss nicht zufrieden sein können. Mit den herausgespielten Chancen schon“, bilanzierte John.

Am Ende jubelte der TSV über einen knappen, aber verdienten 25:24-Heimerfolg – mit einem „glücklicheren Ende für uns“, wie John es formulierte. „Ob es jetzt glücklich ist oder nicht, ist mir am Ende wirklich relativ egal. Ich bin sehr froh, dass wir die beiden Punkte zu Hause behalten konnten.“

Das letzte Spiel des Jahres steigt am Freitag, 19. Dezember, beim großen Stadtderby gegen den TuS Vinnhorst (Anwurf: 19.30 Uhr).

TSV empfängt den VFL Fredenbeck

Der TSV Anderten bestreitet am Samstag, den 13. Dezember, sein letztes Heimspiel des Jahres. Um 19:15 Uhr trifft die Mannschaft in der Sporthalle Misburg auf den VfL Fredenbeck, einen Aufsteiger, der die Liga bislang ordentlich aufmischt. Trainer Robin John bezeichnet Fredenbeck als „einen sehr starken Aufsteiger, der bereits gezeigt hat, dass er Top-Teams schlagen kann“ – etwas, woran der TSV selbst in dieser Saison noch knapp vorbeigeschrammt ist.

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